Matthias Diefenbach

Mrz 032017
 

Vergessene Welten – aktuelle Prozesse:
Flusslandschaft, Naturschutz und Wildnisentwicklung im Unteren Odertal

Deutsch-polnische Studienreise | 16.-18. 06. 2017

Während dieser Studienreise haben wir uns mit der Geschichte und Gegenwart des unteren Odertals rund um Gryfino / Greifenhagen und Schwedt beschäftigt. Im Fokus stand dabei die dortige Flusslandschaft und ihr Einfluss auf das Leben der Bevölkerung: von der Wirtschaft über die Freizeitgestaltung bis hin zum Naturschutz.

 

Ein Projekt des Institut für angewandte Geschichte – Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog e.V. in Kooperation mit dem Förderverein Nationalpark Unteres Odertal e.V. und dem Kulturhistorischem Verein Terra Incognita e.V. aus Chojna.

Unterstützt durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und die Bundesbeauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

»» Flusslandschaft im Unteren Odertal

Sep 132016
 
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Wąsowo (Hardt), Bolesław Lisek und Mieczysław Janas
Fot.: Raphael Jung

Zwangsarbeit zwischen Frankfurt (Oder) und Poznań entlang der Autobahn
Pressetagesreise am 28. September 2016

 

2012 wurden die letzten Teilstücke der Autobahn Frankfurt (Oder) Poznań eröffnet. Eine erste Bauaufnahme, auf exakt derselben Trasse, fand bereits im Winter 1940/41 statt. Damals wurden entlang der gesamten Baustrecke über 30 Zwangsarbeitslager eingerichtet. Zum Autobahnbau herangezogen wurden vor allem polnische Juden, und in kleinerem Umfang sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus allen deutsch besetzten Ländern im Rahmen polizeilicher „Arbeitserziehungshaft“. 1942 wurden die Bauarbeiten unvollendet eingestellt, aber einige dieser Lager bestanden bis Ende Januar 1945 weiter. Drei Arbeitslager befanden sich im nach Frankfurt (Oder) eingemeindeten Ort Güldendorf, ca. 15 auf dem 1945 polnisch gewordenem Gebiet des vormaligen Ostbrandenburgs, in der heutigen polnischen Woiwodschaft Lubuskie, und die übrigen im 1939 besetzten Großpolen.

Diese deutsch-polnische Reise sucht einige exemplarische Orte dieser mit dem Autobahnbau verbundenen NS-Zwangsarbeit auf. Sie findet im Rahmen des Projektes „Zwangsarbeit zwischen Frankfurt (Oder) und Poznań. Die Arbeitslager entlang der Reichsautobahnbaustelle 1940-1945“ statt.

Start der Reise: Żabikowo bei Poznań (Busanreise ab Frankfurt (Oder) möglich)
Ende der Reise: Frankfurt (Oder)

Programm finden Sie hier!

Kontakt: Matthias Diefenbach, m.diefenbach@instytut.net
Tel.: 0176 83029045

Gefördert aus Mitteln der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

»» Zwangsarbeit zwischen Frankfurt (Oder) und Poznań – Pressereise

Jul 062016
 

Quelle: Wikipedia Commons

„Wo die Zeit mündet in die Ewigkeit“
Auf den Spuren Wilfried Reinickes durch Krosnos gestern, heute und morgen an der Oder

Eine deutsch-polnische Studienreise für Multiplikatoren, Journalisten, Studierende und interessierte Bürger | 7.-9. 10. 2016

Während dieser Studienreise haben wir uns die Stadt Krosno Odrzańskie (Crossen an der Oder) mit ihrer Umgebung näher angeschaut. Wir wollten uns exemplarisch mit der Lebens- und Wirkensgeschichte von Wilfried Reinicke auseinandersetzen, der 1936 in Crossen geboren und 1945 aus Crossen geflüchtet war. Viele Jahre hat er sich, nicht immer im Gleichklang mit Vertriebenenverbänden, für und in seiner Heimatstadt Crossen engagiert. Ihm ist unter anderem die literarische Rückkehr des Schriftstellers und Dichters Klabund (Alfred Georg Hermann Henschke, 1890-1928), der ebenfalls aus Crossen stammte, zu verdanken. Wilfried Reinicke war auch der erste, der die nationalsozialistischen Judenverfolgungen in Crossen thematisierte.

Projektleitung: Małgorzata Murao und Matthias Diefenbach

Hier finden Sie das Programm der Studienreise.

Kontakt: m.murao[at]instytut.net

Ein Projekt des Institut für angewandte Geschichte – Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog e.V., Frankfurt(Oder) in Kooperation mit dem Verein für unmögliche Maßnahmen „Motyka“ aus Toruń.

Gefördert aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

»» „Wo die Zeit mündet in die Ewigkeit“

Feb 282013
 

DSC02640-e1438331603663-220x220Kontakt
 m.diefenbach@instytut.net

Projektkoordination
: Zwangsarbeit zwischen Frankfurt (Oder) und Poznań.

Matthias Diefenbach war in seiner Jugend Pfadfindergruppenleiter. Er studierte Kulturwissenschaften an der Europauniversität Viadrina in Frankfurt an der Oder und betreibt seit 2008 die Reiseagentur HeimatReise. Im Instytut für angewandte Geschichte ist er seit 2006 Mitglied und koordinierte eine Reihe von Projekten. Derzeit leitet er hauptamtlich das Projekt Zwangsarbeit zwischen Frankfurt (Oder) und Poznań. Die Arbeitslager entlang der Reichsautobahnbaustelle 1940-1945 für Juden, sowjetische Kriegsgefangene und andere Zwangsarbeiter.

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