Aug 302021
 

Renatus Andreas Kortum, Historische Nachricht von dem alten Bischoffthum Lebus, Franckfurt an der Oder 1740, Public Domain Mark 1.0

Vom Bistum Lebus zum „deutsch-polnischen Verflechtungsraum“
Deutsch-polnische Studienreise | 8.-10. 10. 2021

Wir laden Multiplikatoren, Studenten und Interessierte aus Deutschland und Polen zur Teilnahme ein!

Mit dieser Studienreise wollen wir die direkte Grenzregion an der Oder vom Mittelalter bis heute in den Blick nehmen. Dabei markiert die Gründung des Bistums Lebus vor ungefähr 900 Jahren eine wichtige Zäsur in Christianisierung und Herstellung von Machtverhältnissen auf diesem Gebiet. Am anderen Ende steht die aktuelle Entwicklung der Region zu einem „deutsch-polnischen Verflechtungsraum“ (Konzeption 2030). Dazwischen liegt die Geschichte der Kolonisation, der Trockenlegung des Oder- und Warthebruchs, mehrerer Kriege, der NS-Herrschaft und der Grenzverschiebung nach dem Zweiten Weltkrieg, des EU-Beitritts Polens und des Beitritts in den Schengenraum. An ausgewählten Beispielen aus der Doppelstadt sowie der Umgebung wollen wir verschiedene Aspekte der Geschichte und der Erinnerung im deutsch-polnischen Kontext vor Ort anschauen und diskutieren.

PROGRAMM: Hier finden Sie das Programm der Studienreise.

ANMELDUNG: Bitte schicken Sie das ausgefüllte Anmeldeformular an m.murao@instytut.net. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung. 

Ein Projekt des Institut für angewandte Geschichte – Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog e.V. in Kooperation mit der Kulturgemeinschaft Borussia und der Stiftung Borussia aus Olsztyn.

Unterstützt durch die Bundesbeauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

                       

                       

                                             

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