Aug 312014
 

HB_Museum1Wo liegt Ostbrandenburg?

Die Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Institut für angewandte Geschichte e.V. lädt zu einem Experten- und Studentenworkshop vom 9. bis 10. Oktober 2014 in Fürstenwalde und Sieversdorf bei Frankfurt (Oder) ein.

Das Haus Brandenburg in Fürstenwalde versteht sich als der Ort, an dem die Geschichte der Deutschen aus der historischen Region Ostbrandenburg in Form eines Archivs und einer Bibliothek bewahrt und in einer Dauerausstellung der Öffentlichkeit präsentiert wird. Seit der Aufnahme der Beständen der aufgelösten Stiftung Landsberg im Jahre 2013 ist die Stiftung Brandenburg verstärkt der zentrale Ort für die Erinnerung an diese Region und das einzige Regionalmuseum Ostbrandenburgs in Deutschland.
Zugleich gerät das jenseits der Oder liegende historische Ostbrandenburg in Vergessenheit. Ein Grund hierfür ist, dass immer weniger Menschen, welche die Geschichte dieser Kulturlandschaft aus den Zeiten vor dem Zweiten Weltkrieg persönlich erlebt haben und den nächsten Generationen als Zeitzeugen vermitteln können, noch am Leben sind. Dabei ist diese lange Geschichte sowohl für die Nachkommen der früheren Einwohner, die in Deutschland leben, sowie für die heutigen polnischen Einwohner von großem Interesse, identitätsstiftend und von großer Bedeutung für die regionale Entwicklung. Die Existenz eines attraktiven und partizipativen Museumsraums, der lokalisiert in der Nähe der deutsch-polnischen Grenze
für Polen und Deutsche zugänglich ist, hat somit eine wichtige Rolle in der Entwicklung einer gemeinsamen Region auf den beiden Seiten der Oder.
Das Ziel des Workshops ist das Ausarbeiten von Ideen und Visionen für eine neue, partizipative Ausgestaltung der Ausstellung, der sowohl die deutsche als auch die polnische Sichtweise berücksichtigt.
Zur Teilnahme eingeladen sind Experten aus dem Bereich der Museumsarbeit in Deutschland und Polen sowie Studenten aus beiden Ländern. Wir wollen dabei Menschen, die das Haus Brandenburg gut kennen und solche, die davon noch nie gehört haben zusammenbringen. In dieser gemischten Gruppe und in lockerer Arbeitsatmosphäre soll es möglich sein, kreative und innovative Vorschläge für die zukunftsorientierte Arbeit zur brandenburgischen Geschichte zu generieren.

Vorgesehen ist der Workshop für etwa 15 Personen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Organisatoren sorgen für Unterkunft im DZ und Verpflegung. Unsere Tagungsstätte ist eine schön sanierte märkische Gutsanlage in Sieversdorf: http://www.gutshaus-sieversdorf.de

Das Programm finden Sie hier.

Anmeldung bis zum 22. September 2014 an m.abraham@instytut.net oder per Post und Fax:

Stiftung Brandenburg
Parkalle 14
15517 Fürstenwalde

Tel.: 03361 310952
Fax: 03361 310956

Kontakt für Rückfragen und Organisatorisches:
Magdalena Abraham-Diefenbach

m.abraham@instytut.net
mobil DE: 0049 176 65093535
mobil PL: 0048 514 039884

Ein Projekt der Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Institut für angewandte Geschichte – Gesellschaft und Wissenschaft im Dialog e.V.

Gefördert durch den Beauftragten für Kultur und Medien

 

 

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