Mrz 032013
 
Einladend: Schloss Trebnitz im Oderland

Einladend: Schloss Trebnitz im Oderland

Auch 2011 lädt das Institut in Kooperation mit Schloss Trebnitz wieder zu Historischen Salons in die Märkische Schweiz

Asyl , Asylbewerber, Geduldete
20 Jahre Asylpolitik in den Neuen Bundesländern

20. Oktober 2011, 19 Uhr | Schloss Trebnitz

Die Jubiläumsfeierlichkeiten zu Mauerfall und Deutscher Einheit haben einige Ereignisse vor 20 Jahren in den Hintergrund treten lassen. Mit der Wiedervereinigung kamen nicht nur EG, DM und NATO-Bündnis in die ehemalige DDR, sondern auch die bundesdeutsche Asylpolitik. Anfang der Neunziger Jahre kam es an mehreren Orten in den nunmehr neuen Bundesländern zu Ausschreitungen und Übergriffen gegenüber Asylbewerbern. Wie konnte es dazu kommen und welche Rolle spielt die Asylpolitik heute in der Region? Wer waren die Menschen, die vor 20 Jahren Asyl beantragten und wer sitzt heute in den Asylbewerberheimen und wartet zum Teil über Jahre auf seinen „Bescheid“?

Mit einem Asylbewerber von vor 20 Jahren
Harald Glöde, „borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen“ e.V.
Andrea Günther, Netzwerkes für Toleranz und Integration (NTI) des Landkreises Landkreis Märkisch-Oderland

Moderation: Stephan Felsberg, Geschäftsführer Institut für angewandte Geschichte

Verpflichtung oder Last?
Sowjetische Hinterlassenschaften in Brandenburg und Lebuser Land

19. Mai 2011, 19 Uhr | Schloss Trebnitz

Zum 66. Jahrestag der Beendigung des zweiten Weltkriegs beschäftigen wir uns mit den immateriellen, aber vor allem den materiellen Zeugnissen der großen Schlachten im April 1945. Einerseits sind es die monumentalen Ehrenmale der Roten Armee, die auf beiden Seiten der Oder sehr unterschiedlich interpretiert und wahrgenommen werden. Andererseits sind es die unzähligen Kampfmittelreste, die immer wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken, sei es bei Baumaßnahmen, sei es bei zufälligen Funden. Dieses konkrete Erbe soll im Laufe des Gesprächs beleuchtet, die unterschiedlichen Zugangsweisen in Deutschland und Polen, aber auch innerhalb der Länder selbst, analysiert und so ein ganz gegenwärtiges Gespräch ermöglichen.

Im Gespräch:

Tadzio J.T. Schilling, Humboldt-Universität Berlin
Jan Brüning, Geschichtswerkstatt Europa Projekt
Peter Buch, Landesamt für Arbeitsschutz

Moderation: Stephan Felsberg, Geschäftsführer Institut für angewandte Geschichte

Die Schloss-Gespräche werden vom Schloss Trebnitz – Bildungs- und Begegnungsstätte e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Geschichte organisiert.

Auch 2009 und 2010 fanden in Trebnitz Schlossgespräche mit dem Institut statt.

Print Friendly, PDF & Email