

2006 | Berlin, Minsk
Bilaterales Ausstellungsprojekt zu nationalsozialistischen Verbrechen in Minsk und zur sowjetischen Erinnerungspolitik daran nach 1945. Ziel war es, sich zum einen über die Unterschiede zwischen den Erinnerungsstrategien und -kulturen in Deutschland und Weißrussland zu verständigen und zum anderen einführende Informationen zur Topographie der deutschen Okkupation in Minsk zu erlangen.

2007 | Berlin, L'viv
Eine Arbeitsgruppe von jungen Wissenschaftlern aus Berlin und Lemberg befasste sich mit der Frage, wie ein angemessener Erinnerungsort für die „Goldene Rose“ heute aussehen könnte. Sollte dies ein Denkmal oder eine Informationsstätte sein? Zu diesem Thema wurde mit örtlichen Restauratoren und Denkmalschützern und Vertretern der heutigen Jüdischen Gemeinde diskutiert.

2005 | Münster, Bamberg, Ljubljana, Györ
Slowenische, ungarische und deutsche Studenten erforschten die Denkmäler der Isonzo-Schlachten im Ersten Weltkrieg. Durch die Herausgabe von Broschüren über die Denkmäler des Ersten Weltkrieges im Isonzo-Tal und auf dem Doberdo wurde über die historischen Gedenkstätten informiert, und so dem Vergessen entgegengesteuert.

2005 | Lübeck, Danzig
In der deutschen Erinnerung nach 1945 wurde die jüdische Geschichte und Kultur Westpreußens und Pommerns weitgehend verschwiegen. Auch in der polnischen Geschichtsschreibung dominierte bis zur Wende 1990 die nationalpolnische Sicht auf die Region. Junge Wissenschaftler, Regionalhistoriker, Studierende und Zeitzeugen aus den USA, Israel, Deutschland und Polen begaben sich auf Spurensuche.

2007 | Eichstätt, Budapest, Berlin, Nürnberg
Das Projekt untersuchte und verglich die museale Rezeption und Präsentation der Themenfelder ‚Massenbewegung und Massenmord’ im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg, im Ort der Information unter dem Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin und im Holocaust Memorial Center in Budapest.