
Zwischen Ostpreußen und Ermland und Masuren
Was trennt das Vergangene einer Region von dem im Entstehen Begriffenen? Wie werden die Brüche der Zeit überwunden? Haben Poeten die Macht, die Welt zu verändern? Deuten Akademiker sie nur? Wie verändert sich die Erinnerung der Zeitzeugen? Um diese Fragen zuerörtern, laden wir zu drei öffentlichen Gesprächen ins Allensteiner Haus Kopernikus.
Haus Kopernikus | ul. Partyzantów 3 | Allenstein | Eintritt frei
Schlüssel: Erwin Kruk & Prof. Zbigniew Chojnowski, 9.9.2005
Wie sieht die Welt für einen Vertreter der poetischen Minderheit aus? Was kann sein Gedicht retten von dem, was vergangen ist? Können Worte erlösen? Die Lesung mit Erwin Kruk bietet Gelegenheit, seine Sprache zu vernehmen, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Moderieren wird der Literaturwissenschaftler Prof. Zbigniew Chojnowski von der Ermländisch-Masurischen Universität.
Vom Ende des Krieges: Zeitzeugen erzählen, 10.9.2005
Jugendliche aus Polen, Deutschland und der Ukraine fragten Zeitzeugen, wie sie sich an das Ende des Krieges erinnern, wo und wie sie den 9. Mai 1945 erlebten. Die im Rahmen des Wettbewerbs "Frieden für Europa" aufgezeichneten Interviews wurden nun auf einer CD versammelt, die an diesem Abend vorgestellt wird. Förderer des Projekts ist die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft".
Atlantis des Nordens: Kazimierz Brakoniecki & Winfried Lipscher, 13.9.2005
DasPrinzip ist einfach: Die Welt im Kleinen entdecken ohne die Suche nach dem Großen aufzugeben. Die beiden Poeten hat der Norden vereint. Handelt es sich um eine Imagination oder ist Atlantis längst Wirklichkeit geworden? Der literarische Dialog wird an diesem Abend fortgesetzt.