Institut für angewandte Geschichte

Kurzbericht zur Studienreise nach Chełm, Zamość, Żółkiew und Kowel von 25. bis 30. Januar 2010

Voller Eindrücke sind wir zurückgekehrt. Unsere Freude an grenzüberschreitendem Austausch und Zusammenarbeit haben wir anhand unserer Ideen und Eindrücke während den Begegnungen mit polnischen und ukrainischen Aktiven vermittelt. Daraus ergab sich auch, dass wir als deutsch-polnische Gruppe aus Brandenburg, Sachsen und der Ziemia Lubuska untereinander auch mehr zusammengewachsen sind.

Die Unterschiede in der Zusammenarbeit, die an der polnisch-ukrainischen Grenze überbrückt werden müssen, ist nicht wie an der deutsch-polnischen Grenze die Sprache. Polen und Ukrainer können sich mit etwas Übung und Willen verstehen und austauschen. Auch die Kulturen sind sich näher als an unserer Grenze, aber die Strukturunterschiede und besonders die Schengenaußengrenze waren zu spüren und zu überwinden. Während die polnischen Initiativen sehr aktiv, auch in der Nutzung der Fördermöglichkeiten, wirkten, schienen die ukrainischen Institutionen fast machtlos durch ihren Stellenwert in der Verwaltungshierarchie und der zugeteilten finanziellen Förderung. Hinderlich ist auch die Visumspflicht für Ukrainer um nach Polen fahren zu können. Die Konferenz zwischen polnischen und ukrainischen Aktiven sowie unserer deutsch-polnischen "Beispielgruppe" hat Impulse für Vernetzung und  grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Chełm und Kowel sowie für unsere deutsch-polnischen Kontakte gegeben.

 

Treffen mit der Stadtverwaltung Chełm
Treffen in der Sonderschule von Chełm
vorm Zamośćer Rathaus am Markt
Basilika in Chełm

Behindertenwerkstatt in Kowel
Stadtführung durch Żołkiew
Żołkiew
Żołkiew

ukrainisch-polnische-deutsche Konferenz in Kowel
Workshop Bereich Kultur