Institut für angewandte Geschichte

 

READING THE CITY. URBAN SPACE AND MEMORY IN SKOPJE

Ausstellung vom 4. bis 7. März 2010 im Collegium Polonicum, Słubice, Polen

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 4. März 2010 um 19 Uhr, vor der großen Aula des Collegium Polonicums

Wenn sich gesellschaftliche und politische Entwicklungen im Stadtraum widerspiegeln, dann bestehen Städte aus vielen Schichten verschiedener Ereignisse und Geschichten. Sie werden so zum Abbild individueller und kollektiver Erinnerung. Im Rahmen des Projektes „Stadtraum und Erinnerung in einem multiethnischen Staat“ setzten sich deutsche und mazedonische Studierende in Skopje damit auseinander, wie Erinnerungsorte genutzt werden und wie aktuelle offizielle Erinnerungspolitik betrieben wird. Welche Geschichte wird in den gerade stattfindenden städtebaulichen und architektonischen Transformationsprozessen in Skopje erinnert und wie wird sie wahrgenommen? Welche individuellen und kollektiven Erinnerungsorte gibt es? Wer nutzt sie wie und warum? Geleitet wurde der Workshop von Stephanie Herold, Institut für Stadt- und Regionalplanung TU Berlin, Benjamin Langer, DAAD-Lektor, Skopje und Julia Lechler, Robert Bosch Kulturmanagerin, Kontrapunkt/ Tocka, Skopje. Die Objekte, Bilder und Installationen, die im Rahmen des Workshops durch deutsch-mazedonischen Arbeitsgruppen entstanden, zeichnen ein lebendiges, abwechslungsreiches Bild Skopjes. Sie wurden bereits in Skopje und Berlin ausgestellt.

Von Donnerstag, dem 4. März bis Sonntag, den 7. März 2010 werden die Exponate im Rahmen des internationalen Treffens an der Oder, einer Konferenz des Förderprogramms Geschichtswerkstatt Europa, im Collegium Polonicum in Słubice, gezeigt. Zum Treffen an der Oder begegnen sich 100 Projektteilnehmer des alten und neuen Förderzeitraums, tauschen sich aus, netzwerken und planen ihre neuen Projekte. Förderer des Treffens an der Oder ist die Stiftung für Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. Die Ausstellungseröffnung findet um 19 Uhr am Donnerstagabend vor der großen Aula des Collegium Polonicums statt.

Mehr zum Projekt