Am Samstag, dem 1. November um 15.00 Uhr lädt das Institut für angewandte Geschichte zu einem Spaziergang zu den Słubicer Friedhöfen ein.
Wir gehen über den Damm zunächst zu den Judenbergen, die den alten jüdischen Friedhof beherbergen. Nach altem jüdischen Brauch werden wir vor der Friedhofsmauer am Grabmal des Rabbi Joseph einen Moment verweilen und diesen ältesten Friedhof der Dammvorstadt auf uns wirken lassen. Danach führt unser Spaziergang zum heutigen Kommunalfriedhof Słubices.
Es wird Gelegenheit geben, die familiäre Atmosphäre einer Stadt zu erleben, deren Einwohner sich auf dem Friedhof versammeln, um im engsten Kreise ihrer seligen Angehörigen zu gedenken. Das Dunkel des Buchenwaldes hinter dem Stadion wird von Grablichtern erhellt werden. So werden wir diesen Tag gemeinsam mit Słubicern erleben und auch der Frankfurter gedenken, die hier beerdigt wurden. An der Rückseite der Friedhofsmauer kann man noch die Öffnungen der Grabplatten des einstigen Dammfriedhofes erkennen. Alle anderen Spuren der einstigen protestantischen Friedhöfe sind verschwunden. Auch vom Waldfriedhof zeugt nichts als Efeu.
Auf dem ca. zweieinhalbstündigen Spaziergang wird der Frankfurter Lokalhistoriker Eckard Reiß von der Geschichte der Friedhöfe erzählen.
Treffpunkt: Samstag, 1. November 2008, 15.00 Uhr, am Słubicer Brückenkopf, vor der Apotheke. Länge des Spaziergangs: ca. 5 Kilometer, Dauer: ca. 2,5 Stunden
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Berichterstattung der Märkischen Oderzeitung